Der Klassiker. Um den Jahreswechsel 2017/18 Anfang Januar Zeit gehabt, etwas Geld übrig und nicht gewusst wohin investieren, einen Tipp bekommen, den Moon gesehen und investiert in Crypto.

1. Bevor ich einfach investiere, hätte ich mich erst mal schlau machen sollen, worein ich da mein Geld lege und was das bedeuten kann (nämlich auch Totalverlust!)

2. Anstatt auf begeistert und naiv einmal eine hohe Summe zu investieren, hätte ich den Markt beobachten und erst kleine Beträge, am besten monatlich investieren sollen, um die Marktschwankungen aufzufangen.

Um in Crypto Assets zu investieren, muss man sich zuerst an einer Cryptobörse anmelden, (z.B. Coinbase), die traditionelle Währungen (Euro, Dollar) in Crypto-Währung (Bitcion, Etherum) tauscht. Dann derzeit noch an einer weiteren Börse anmelden, die die Assets handelt, die man möchte (z.B. Binance, hier kann man z.B. Bitcoin in EOS tauschen).

Zu meinen Assets:

Wenigstens habe ich nur Assets mit dem größten Marktwert genommen, hatte aber keine Ahnung, was genau ich da erwerbe.

3. Es macht Sinn, sich vor einem Kauf über die verschiedenen Cryptos zu informieren, es gibt einige gravierende Unterschiede.

Dann kam der Absturz der Cryptos.

4. Merke: Was steil raufgeht, kann auch steil abstürzen…und umgekehrt.

Aber ich habe das auch früher bei Aktien erlebt und das falscheste, was man in dieser Situation tun kann, ist den Verlust zu realisieren, d.h. zu verkaufen.

Also halte ich die Assets , natürlich bis heute und weiter. Inzwischen gibt es in der Szene einen Ausdruck dafür, ich bin ein HODLER (Hold on for dear life).

5. Also: Wenn es geht, keine Verluste durch Verkauf realisieren.

Also gut, dann habe ich mich damit beschäftigt, in was ich da investiert habe. Nach meinem Verständnis gibt es zum einen die reinen Crypto Währungen wie Bitcoin und Litecoin und Monero – die sind vergleichbar mit Geld.

Dann gibt es Assets (Token) deren Wert in einer sicheren Plattform im Internet auf Basis einer Blockchain besteht, z.B. Etherum oder EOS.

Das ist vergleichbar mit einem Betriebssystem (IOS /Windows), allerdings dezentral und damit Grundlage für dezentrale Applikationen (DAPPs).

Der große Vorteil und die positive Entwicklung bei DAPPs liegt aus meiner Sicht darin, dass durch dezentralen Datenfluss alle wertvollen Informationen in den Händen von Sender und Empfänger bleiben und nicht mehr an zentrale Stellen wie z.B. Google, Facebook etc. gehen, dort ausgewertet und missbraucht werden.

Eine weitere sinnvolle Ausprägung der Blockchain für die Zukunft ist aus meiner Sicht IOTA.

IOTA dient als sichere Kommunikations-Plattform für die Welt des Internet-of-Things, was bedeutet, dass dieses Projekt vor allem die Industrie, voran die Roboter- und Autoindustrie anspricht und effizientere Abläufe verspricht.

Ich habe in alle drei Bereiche (Währungen, Plattformtoken und IOTA) investiert und habe von der Investitionsseite her gemerkt, dass ein Bereich besonders interessant ist, die Plattformtoken.

Hier ist das Modell so, dass die Hersteller der DAPPs die Investoren (Tokenholder) belohnen mit sog. Airdrops. D.h. bei Erscheinen einer neuen DAPP schüttet der Hersteller einen Teil seiner Tokens an die Tokenholder der jeweiligen Plattform aus.

Das kann man vergleichen mit der Dividende bei Aktien oder als eine Art Miete sehen für die Anteilseigner der Tokenplattform.

Der Wert der DAPP-Token bemisst sich nach dem Wert der jeweiligen Applikation. Weil die meisten DAPPs noch in der Entwicklung und noch von vielen nicht anerkannt sind, ist der Wert noch gering, aber ich denke, das kann und wird sich mit der Zeit ändern.

6. Meine Meinung: Investiere eher breiter gestreut in zukünftige Lösungen, so ist die Chance höher, dass sich, wenn eine der Lösungen Erfolg hat, die Investition rentiert.

7. Plattformtokens sind meiner Meinung nach sehr interessant, da sich der Wert des Invests durch DAPP-Airdrops (Dividende /Miete) automatisch erhöht.

Hinzu kommt, dass man einzelne Tokens auch noch „Staken“ kann.

Dazu muss erstmal klar sein, was man sich mit Plattformtokens erkauft, nämlich Rechnerleistung d.h. CPU, RAM und Netzbandbreite. Man kann diese Rechenpower anderen, z.B. Programmierern von DAPPs zur Verfügung stellen.

Wenn man das tut, bekommt man zu den Airdrops auch noch einen Ertrag aus dem „Staking“.

Allerdings muss man sich genau erkundigen, wie man das bei welcher Plattform wo machen muss. Das ist quasi ein Geschäft und funktioniert nicht automatisch.

Meine Sicht zum Wert der Blockchain und den Crytos:

zu allen Werten im Bereich Blockchain und Crypto Assets ist die Grundlage, dass ein Großteil der Menschen einen Wert darin erkennt. Dazu müssen die Menschen nicht zwingend die Technologie verstehen, aber die aus der Blockchain entwickelten Produkte müssen massentauglich sein und anerkannt werden.

Im Bereich der Industrie wurde das erkannt und zielstrebig an Lösungen (IOT) gearbeitet. Im Bereich Crypto Währung und DAPPs gibt es noch einige Entwicklungsarbeit und Aufwand im Marketing. Mit dem Ziel, die Möglichkeiten, Sicherheiten und Vorteile, die die Blockchain den Menschen bringt, diesen vorzustellen und klarzumachen.

Und noch eine Erkenntnis im Hinblick auf die Zeit, die ich mit dem Thema verbracht habe:

Vorsicht, das Thema birgt Suchtgefahr! Man ist versucht, ständig auf sein Handy zu schauen und nach Neuigkeiten und aktuellen Kursen zu schauen!

Kann man machen, aber wenn dieses Thema und die Konzentration darauf über Hand nimmt, leiden andere Themen und Deine Umwelt darunter.

Ist nichts Neues, ist bei anderen Suchten auch so, ich sprech´s nur an.

Hinweis: Der ganze Text ist eher abstrakt und versucht, eher nicht technisch versierte Menschen anzusprechen und damit eine Massenadaption zu fördern.

Zudem ist es keine finanzielle Beratung, sondern nur ein subjektiver Erfahrungsbericht.

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Responses

  1. Infosion

    Danke, sehr guter Artikel!
    Ja deine Story erinnert mich auch etwas an mich: Man wird schlauer, je länger man dabei ist bzw. sich mit etwas beschäftigt 🙂 Deiner Analyse kann ich eigentlich nur so zustimmen. Ich glaub nur IOTA könnte unter Umständen nicht ganz so gut werden, wie erwartet. Aber dafür, dass sie die ersten sind in dem Sektor sind sie auf jeden Fall sehr wichtig und wahrscheinlich auch erfolgreich in irgendeiner Art.
    Sonst sehe Ich das mit den Plattformtoken auch so! Man sieht ja schon an den Beispielen, die bisher durch EOS hervorgegangen sind wie so etwas erfolgreiche Win-Win-Situationen schaffen kann, wie z.B. TRYBE, PARSL oder auch Gambling Tokens.
    Momentan denke Ich ist TRYBE aktuell sehr interessant wegen den kommenden Airdrops (ab 11.12.). Lies dir am besten mal meinen Artikel dazu durch. Fasst die derzeitige Situation aus meiner Sicht gut zusammen: https://trybe.one/trybe-presale-vs-casino-dividends-and-the-winner-is/

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    1. Older Dude Post author

      Danke für Deinen Kommentar. Ja, im Moment ist man z.B. als EOS-Tokenholder zwiegespalten, was den Invest angeht. Auf der einen Seite hätte man jetzt günstiger einsteigen können ( aber dann bräuchte man ein Vertrauen, das für einen Neueinsteiger im Moment schwierig ist), auf der anderen Seite würde man die ganzen schönen Airdrops, die sich ja z.B. im Fall von Trybe oder Seed noch gut
      vermehren, nicht bekommen. Für uns gilt nun eh: Zurücklehnen, die Nerven behalten und auf die Entwicklung vertrauen!

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      1. Infosion

        Genau und einfach immer kontinuierlich am Ball bleiben. Geht ja alles so schnell manchmal, dass man gar nicht hinterher kommt 😉 Die Diversifikation, die man dann daraus folgern sollte find Ich auch immer am schwierigsten. Mit ständig neuen Informationen, die man bekommt verschiebt sich ja auch immer wieder das, sagen wir mal “optimale” Portfolio. Aber ja Du sagst es, am besten einfach Nerven behalten und schauen wie alles weiter geht.

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